Unsere Einrichtungtipps fürs Kinderzimmer

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Mit dem Familienzuwachs stellt sich stets die Frage: Reicht uns der Platz ? Wie richten wir auch kleine Kinderzimmer stil – und sinnvoll ein? Wir wollen Euch an unseren Erkenntnissen aus sechs Kindern in den ersten sechs Kinderlebensjahren teilhaben lassen und Euch Einrichtungstipps fürs Kinderzimmer geben.

Wir würden keine Komplett-Babyzimmer-Einrichtung mehr kaufen. Sie ist zwar zu Beginn sehr niedlich, aber bald, viel schneller als gedacht, wird sie unzweckmäßig. Die Wiege zu klein, die Wickelkommode zu wuchtig, der ganze Stil zu „babyhaft“. Das erste halbe Jahr schläft das Kind eh im Beistell-/Elternbett, dann kommt das Gitterbett zum Einsatz. Unbedingt höhenverstellbare Gitterbetten kaufen! Am Anfang ist es so viel leichter, wenn man das Kind nachts noch füttern muss, wenn das Gitterbett noch höher gestellt ist.

Zum Wickeln reicht eine schöne Kommode mit Wickelaufsatz, die im Töpfchenalter dann wunderbar zur normalen Kommode umfunktioniert werden kann.

Neben einer Deckenlampe ist immer ein Nachtlicht, z.B. eine Wandlampe, sinnvoll. Wenn die Kinder klein sind, dient sie dazu, dass sie sich nicht fürchten. Wenn sie größer werden, um zu lesen (hoffentlich).

Extra Kinderkleiderschränke müssen ebenfalls nicht sein. Ein einfacher Schrank mit vielen Fächern genügt vollkommen, eine Stange mit viel Aufhängemöglichkeit ist hingegen in unseren Augen nutzlos. Die ein bis zwei Hemden oder Kleider, die Eure Kinder besitzen, kann man auch zusammenfalten.

Ein echtes „Must have“: Eine Wanduhr! Im Wickelalter zeigt es Euch, wie viel Ihr schon wieder zu spät dran seid, weil Euer Kind in der letzten Minute doch nochmal „groß musste“, bei älteren Kindern die perfekte Möglichkeit, Ihnen die Uhr beizubringen („Wenn der kleine Zeiger auf der acht ist, ist Schlafenszeit“)

Was man auf keinen Fall genug haben kann: Kisten, Kisten, Kisten. Kisten für Bausteine, Kisten für CDs, Kisten für Malstifte, Kisten für Puzzles, Kisten für Musikinstrumente, Kisten für Pixi-Bücher, etc. Jungs brauchen zudem im Laufe der Kindergartenzeit einen Setzkasten, um alle ihre kleinen und großen Errungenschaften (Steine, Federn, verstaubte Bonbons, Fussballkarten, etc.) zur Schau stellen zu können.

Autoteppiche machen Jungs genau zwei Wochen Spass, sind aber dafür sehr kratzig. Lieber einen großen, waschbaren, einfarbigen Teppich in einer bunten Farbe kaufen, den man auch mal in die Waschmaschine stopfen kann, wenn notwendig.

Bilder sind schön und dekorativ, wichtig ist aber, sie nicht über dem Kinderbett aufzuhängen, bzw. nicht in Greifnähe. Früher oder später werden Eure Kleinen daran rumnesteln. Entweder, sie fallen herunter, schlimmstenfalls den Kindern auf den Kopf, oder sie sehen schnell unansehnlich aus. Das Gleiche gilt für Wandtatoos – zu Beginn wunderschön anzuschauen, werden sie nach und nach von den Kindern von der Wand gekratzt.

Es geht doch nichts über ordentliche Jalousien. Niedliche Stoffgardinen mit Tiere-Muster sind leider nicht nur nach kurzer Zeit „out“, sondern auch ganz sicher nicht blickdurchlässig. Zudem eignen sie sich nicht für schräge, bzw. Dachfenster. Dabei ist uns mit zunehmenden Alter unserer Kinder aufgefallen: Blickdicht ist wichtig. Zum einen, damit es dunkel und im Sommer kühl bleibt, zum anderen, damit im Winter niemand ungestört hineinschauen kann. Gut, dass es so praktische Jalousien wie die von VELUX gibt. Mit Kindern ansprechenden Motiven wie Star Wars oder Disney macht man damit auch die Kleinen froh. Über den Onlineshop schnell bestellt, sind sie auch einfach zu montieren.

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2 comments

  1. Hallo! Es gibt wirklich so viele süße Ideen, wie man ein Kinderzimmer einrichten kann … da habt ihr ja absolut mein Thema angesprochen! Ich finde, mit einer soliden zeitlosen weißen Möbelserie kann man sich im Hinblick auf Deko, Farbkonzept etc voll austoben und ist auch sehr flexibel und wandelbar. Wenn ich nochmals vor der Geburt meines ersten Kindes stünde, würde ich dieses mal schon gerne ein Komplettangebot kaufen wollen, das Gitterbett lässt sich mit den entsprechenden Umbauteilen (kosten leider meist extra) ja super bis zum Juniorbett umbauen, von der Wickelkommod lässt sich der Aufsatz in der Regel abnehmen und ein Kinderkleiderschrank ist meist nicht ganz so klobig wie ein „normaler“ Schrank. Ganz wichtig ist aber auch aus meiner Sicht eine ordentliche Verdunklungsmöglichkeit. Sonst klappt das mit dem Mittagsschlaf einfach nicht so gut, und die zwei Stunden Auszeit braucht man einfach! Wenn es keine Außenrollos gibt, sind verdunkelnde Jalousien die beste Lösung, ggf, ergänzt mit einem süßen altersgerechten Vorhang zu Dekozwecken. Dann kann aus meiner Sicht das Design der Jalousie auch eher zeitlos sein, wie man eben will.
    Liebe Grüße
    Kathrin

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