Leonhardiritte in Bayern Ein tolles Event für die ganze Familie!

Der Leonhardiritt ist eine Prozession oder Wallfahrt der Pferde, die zu Ehren des Heiligen St. Leonhardi stattfindet. Er gehört seit Jahrhunderten zum altbayerischen Brauchtum. Die Pferde gelten als Schutzpatron der landwirtschaftlichen Tiere. Sie werden geschmückt und anschließend auf ihrer Wallfahrt gesegnet. Der Ritt findet um den 6. November oder an einem benachbarten Wochenende statt. Unglaublich eindrucksvoll ist der Festzug, bestehend aus Kutschengespannen und Pferden mit ihren Reitern, die mit Blumen und Kränzen geschmückt sind. Wir erzählen Euch, wo Ihr die schönsten Leonhardiritte in Bayern erleben könnt.

Sehr ursprünglich und traditionell ist der Leonhardiritt in Leonhardpfunzen im Chiemgau mit über 200 Pferden– ein Augenschmaus für Pferdeliebhaber. Mit von der Partie sind Trachtler in ihren Festtagsgewändern, eine großartige Blaskapelle und ein Kutschenanhänger, auf dem die Leonhardspfunzener Kirche in Miniatur mitfährt.

Grasweg an der Wallfahrtskirche St. Leonhard in Leonhardspfunzen, Sonntag, 23.10.2016 um 10 Uhr. Mehr dazu hier.

Der älteste Leonhardiritt Bayerns, der erstmals 1442 erwähnt wurde, findet in Kreuth am Tegernsee statt. Nach dem Festgottesdienst ziehen Pferdegespanne und verzierte Truhenwägen dreimal zur Segnung um die Kirche im Dorf.

Leonhardi-Kirche Kreuth, 6.11.2016, Gottesdienst-Beginn: 9 Uhr. Mehr dazu hier.

Am 30.10. ist es in Unterammergau soweit. 4 Glaskapellen begleiten die Pferde rund um das Dorf. Der Beginn ist um 9 Uhr am Dorfplatz. Kommt früh, falls Ihr dabei sein wollt, da die Anfahrtstraßen von München für den Ritt gesperrt werden.

Unterammergau, Dorfstr. 9, 82497 Unterammergau / An der Kirche. Mehr dazu hier.

Dieser Beitrag erschien auch in gekürzter Form im Himbeer Magazin München.

 

 

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