
Die SkiWelt Wilder Kaiser – Brixental zählt zu den familienfreundlichsten Skigebieten der Alpen – und das aus gutem Grund. Breite, übersichtliche Pisten, moderne Gondeln mit entspanntem Einstieg und zahlreiche Übungsbereiche sowohl im Tal als auch direkt am Berg machen den Skiurlaub mit Kindern angenehm, sicher und stressfrei. Dazu kommen viele Angebote für Winterwanderer, Panorama-Aussichten und kindgerechte Erlebniswelten.
Ein großer Vorteil für Familien: Die SkiWelt besteht aus mehreren Orten, die jeweils eigene Schwerpunkte haben. So findet jede Familie den Einstieg, der am besten zu Alter, Können und Bedürfnissen passt. Wir haben an einem Wochenende das Gebiet als Familie unter die Lupe genommen.
Brixen im Thale – ideal für kleine Skianfänger
Wir empfehlen euch, den Skitag in Hochbrixen zu starten und die Skidepots an der Bergstation zu nutzen – so können eure Kinder entspannt zwischen Übungsbereich und Piste wechseln und ihr müsst keine Ausrüstung schleppen. Brixen punktet mit der Kinder-SkiWelt, die perfekt auf die ersten Schwünge abgestimmt ist. Mit Förderbändern, eigenem Übungslift, dem Bobo’s Miniclub (3–4 Jahre) und Kinderkursen ab 4 Jahren fühlen sich schon die Kleinsten gut aufgehoben. Nach dem Skikurs laden die vielen breiten, flachen Pisten zu entspannten Familienabfahrten ein.

Ellmau – Komfort und Erlebnis am Berg
Ellmau ist ein echtes Highlight für Familien, die Komfort schätzen. Wir raten euch, die Hartkaiserbahn flexibel zu nutzen und bei Bedarf an der Mittelstation ein- oder auszusteigen – perfekt, wenn eure Kinder noch nicht den ganzen Tag auf den Skiern verbringen möchten. Wer ganz hoch fährt, den erwartet das Erlebniseldorado Hartkaiser mit Kinderrestaurant, Skischule und Ellmi’s Kids Club (Kinderbetreuung ab 15 Monten). Ein besonderes Erlebnis für Nicht-Skifahrer ist Ellmi’s Winterwelt mit Stationen und Aussichtspunkten – perfekt für kleine Entdeckungstouren im Schnee.
Going am Wilden Kaiser – überschaubar und entspannt
Going ist ideal für Familien, die es ruhig mögen. Das Kindergelände im Tal bietet optimale Bedingungen für Anfänger, ergänzt durch eine leichte blaue Talabfahrt. Ein beliebtes Extra für den Familienurlaub: Wir würden euch empfehlen, einen Skitag mit einer Rodelfahrt zu kombinieren – das ist mindestens genauso spannend wie Skifahren und garantiert maximalen Schlitten-Spaß.
Hopfgarten im Brixental – Komfortlifts und Betreuung für die Kleinsten
Hopfgarten überzeugt mit vielen blauen Pisten und besonders familienfreundlichen Liften. Wir legen euch die modernen Sessellifte mit Sitzheizung ans Herz – gerade an kalten Tagen fühlen sich eure Kinder wohler und ihr könnt den Skitag deutlich entspannter genießen. Am Übungsgelände an der Talstation werden Kinder bereits ab 1 Jahr im Kids Club Hohe Salve betreut. Große Skidepots direkt an der Gondel machen den Start in den Skitag besonders bequem.
Itter – perfekt für die ersten Schritte
Itter ist ein Geheimtipp für Familien mit kleinen Kindern. Abseits des Trubels großer Skiorte gibt es zwei Übungslifte im Tal, eine Märchenwiese mit Zauberteppich und viel Platz zum Üben. Die entspannte Atmosphäre sorgt für stressfreie erste Skierlebnisse – für Kinder und Eltern gleichermaßen.

Scheffau am Wilden Kaiser – Familienvielfalt am Berg und im Tal
Scheffau bietet viele blaue Pisten auch im oberen Bereich, sodass Familien gemeinsam am Berg fahren können. Besonders kinderfreundlich sind die Aualm- und Osthangbahn mit speziellen Kindersicherungen an den Sesseln.
Wir raten euch, Zeit im KinderKaiserland® am Berg einzuplanen – während eure Kinder spielerisch lernen, könnt ihr euch zurücklehnen und die Aussicht genießen. Das KinderKaiserland® liegt direkt an der Bergstation und ist ein liebevoll gestalteter Ski-Abenteuerpark mit Betreuung bereits ab 15 Monaten. Ergänzt wird das Angebot durch ein Kinderland im Tal, kostenlose Übungslifte im Ortszentrum und eine leichte Familien-Talabfahrt.
Söll – Erlebnisreich und vielseitig
Söll ist besonders abwechslungsreich für Familien. Die Hexenwiese im Tal mit Zauberteppich, Snowtubing-Bahn und Sonnenterrasse ist ideal für Anfänger. Am Berg warten das Hexen-Kinderland, der Hans-im-Glück-Skiparcours, die beleuchtete Nachtskipiste und die Hexenwelle-Erlebnispiste auf größere Kinder. Wir empfehlen euch, bewusst auch Zeit für Erlebnisse abseits der Piste einzuplanen, etwa Snowtubing, Spaß auf der beleuchteten Rodelbahn oder den Winterspielplatz auf Hochsöll – so bleibt der Urlaub für alle abwechslungsreich.
Westendorf – familiär und fun
Westendorf bietet ein besonders familiäres Umfeld mit einer kostenlosen Übungswiese direkt im Ortszentrum. Leichte Abfahrten am Berg und der Laubkogel-Tellerlift ermöglichen auch kleinen Skifahrern erste Gipfelerlebnisse. Der MINI PLAYGROUND© sorgt zusätzlich für Spaß abseits der klassischen Pisten. Dies ist ein Funpark für kleine Anfänger mit richtigen Hindernissen. Auch die Funparks weiter oben am Berg muss man ausprobieren. Westendorf bietet zudem den höchsten Punkt der SkiWelt, der noch dazu über blaue Pisten befahrbar ist. Wir raten euch, den Skitag auf der Übungswiese im Ortszentrum zu beginnen – ideal für einen ruhigen Start und perfekt, um anschließend gemeinsam einzukehren.
Fazit: Warum die SkiWelt perfekt für Familien ist
Die SkiWelt Wilder Kaiser–Brixental bietet Familien-Frieden, da sich sowohl Papa und Mama, als auch der Nachwuchs in jedem Alter hier wohl fühlen. Moderne Liftanlagen, kurze Wege und zahlreiche familienfreundliche Hütten sorgen für entspannte Skitage ohne Stress. Kostenlose Übungsbereiche im Tal schonen den Geldbeutel. Breite Pisten für jedes fahrerische Niveau garantieren Skispaß in jedem Alter. Ein Plus sind auch die vielen Hütten auf denen man leichter einen Platz findet und so auch öfter eine Kakao-Pause machen kann. Und nicht zu unterschätzen: Die Nähe zu München! Denn die SkiWelt ist in rund anderthalb Stunden bequem mit dem Auto erreichbar und damit perfekt geeignet für kurze Winterurlaube oder Wochenendtrips ohne Quengelei auf der Rücksitzbank. Die Parkplatz-Lage ist ausgezeichnet. Außerdem gibt es aus München auch einen Skibus, der täglich fährt. Argumente genug? Dann nichts wie hin. Daniel Aschoff