Schliersee, wir kommen! Der perfekte Familien-Ausflug: Schliersbergalm, Freilchtmuseum Markus Wasmeier und Baden im Schliersee

Unser Ausflugstipp am Schliersee, nur knapp eine Stunde vom Hauptbahnhof München mit der Deutschen Bahn entfernt, startet mit einer einfachen Bergtour (für Kinderwagen geeignet) mit einer Alm als Ziel, die keine Kinderwünsche offen lässt. Anschließend besucht Ihr das wunderschöne Bauernhaus-Freilichtmuseum von Markus Wasmeier, badet im Schliersee und kehrt anschließend in einer der vielen netten Gasthäuser am Ufer ein.

Wanderung zur Schliersbergalm

Der Schliersee ist ein wunderschöner See im Süden Münchens. Mit der Bayerischen Oberlandbahn (BOB) seid Ihr vom Hauptbahnhof München aus in knapp einer Stunde am Bahnhof Schliersee. Von dort aus ist der Weg zur Schliersbergalm bereits mit einer großen Wanderkarte und Schildern ausgeschildert. Entweder Ihr nehmt den direkten, kurzen, aber steilen Weg zur Alm, oder Ihr nehmt Euch die Zeit und geht einen Schlenker, der ebenfalls ausgeschildert ist. Der kürzere Weg wird mit 45 Minuten benannt, die längere Strecke mit eineinhalb Stunden, insgesamt sind knapp 300 Höhenmeter zu überwinden. Wir haben die längere Wanderung gewählt und sind zuerst entlang des See an Gaststätten und Spielplätzen entlang spaziert, um dann über einen Forstweg durch den Wald mit mäßiger Steigung nach ein paar Serpentinen an der Schliersbergalm anzukommen.

Die Schliersbergalm ist ein echtes Kinderparadies! Hier wurde alles darauf ausgelegt, dass sich Eltern und Kinder gleichermaßen wohlfühlen. In dieser Dimension haben wir es vorab noch nie gesehen. Es gibt eine Gondel sowie Sommerrodelbahn ins Tal, eine kleine Achterbahn für kleinere Kinder und jung gebliebene Erwachsene, ein Schwimmbad (ein skurilles Bild – mitten auf dem Berg!), ein Trampolin, Bällebad, und einen riesengroßen Spielplatz. Wer Hunger hat, kann sich zwischen einem Burger-Kiosk mit Party-Musik oder der Almgaststätte mit bayerischen Spezialitäten entscheiden.

Sommerrodelbahn Schliersee

Der Weg nach unten ist einfach- und rasant. Sofern Ihr die Sommerrodelbahn wählt! Diese hat es in sich. Unsere männlichen Wanderbegleiter konnte es nicht schnell genug gehen, so dass sie mit abgeschabten Knien und Oberarmen unten ankamen. Wer es aber ruhig angehen lässt (und den Fahrer hinter sich um genügend Abstand bittet), hat einen Riesenspaß, die knapp einen Kilometer lange Bahn runterzudüsen. Keine Sorge, die Schlitten sind mit guten Bremsen ausgestattet, so dass man auch im Schneckentempo hinunter kommt. Wer es aber lieber ruhiger mag, der fährt entweder mit der Gondel hinab oder marschiert einfach hinunter.

Markus-Wasmeier-Museum

Anschließend könnt Ihr mit der BOB einfach eine Station weiter nach Neuhaus fahren und vom Bahnhof aus in ca. 7 Minuten zum wirklich fantastischen Markus-Wasmeier-Freilichtmuseum besuchen. Klein, aber wirklich fein, erfahrt Ihr hier viel über das harte Leben der Bauern im 17. Jahrhundert. Der berühmte Skifahrer Markus Wasmeier hat sich zur Lebensaufgabe gemacht, alte Bauernhäuser der Region Stein für Stein auf seinem Areal wiederaufzubauen. Es ist ihm hervorragend gelungen. Wir haben eine Führung gemacht, die wir Euch sehr gerne empfehlen möchten. Erst dann kann man sich richtig vorstellen, wie die Bauern damals lebten. Es wird Brot gebacken, eigenes Bier gebraut und bald auch selbst Käse hergestellt.

Baden und Einkehren

Von Neuhaus Richtung Schliersee (1o Minuten zu Fuß), erreicht Ihr, wenn Ihr Euch am Ufer links haltet und an den kleinen Bootshäusern vorbeimarschiert, nach wenigen Metern eine kleine Badewiese. Von dort aus lässt es sich leicht in den See springen. Alternativ gibt es auch ein Strandbad in Schliersee mit einem großen Spielplatz.

Einkehren kann man ganz bequem in den vielen Gaststätten an der Uferpromenade in Schliersee. Da wir keine besucht haben, können wir Euch hier keinen speziellen Tipp geben. Aber mindestens zwei der Restaurants haben einen Biergarten direkt am Wasser – da kann eigentlich fast nichts mehr schief gehen!

Die Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn findet Ihr hier.

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