Holzgeisterweg und Familien-Wanderung auf dem Rauschberg Erlebnisweg, atemberaubender Chiemsee-Blick & schöne Wanderung

Wie Ihr ja wisst, lieben wir und unsere Kinder Themen-Wanderungen! Die Kinder erfahren Wissenswertes über Wald, Region und einheimische Tiere und wir können sie so viel besser zum Wandern motivieren. Seit geraumer Zeit gibt es auf dem Rauschberg bei Ruhpolding den Holzgeister-Rundweg, den wir Euch heute in Kombination mit einer knackigen Tal-Wanderung vorstellen möchten.

Holzgeisterweg und Familien-Wanderung auf dem Rauschberg

Die Autofahrt von München nach Ruhpolding dauert ca.  1 1/4 Stunden. In Ruhpolding folgt Ihr den Wegweisern  Richtung “Rauschbergbahn”. Dort parkt Ihr Euer Auto und fahrt mit der Seilbahn auf den Rauschberg. Der Rauschberg hat seinen Namen von “Rausch”, von Erzen, die hier früher abgebaut wurden und ist der Hausberg der Ruhpoldinger.

Oben angekommen habt Ihr einen tollen Blick über Berge und Umland: Richtung Norden blickt Ihr weit hinaus ins oberbayerische Voralpenland und zum Chiemsee, im Süden seht Ihr den Großglockner und den Großvenediger. Der Rauschberg hat mehrere Gipfel: Den Vorderen (1645m) und den Hinteren Rauschberg (1671m), und im östlichen Bereich den Schleicher (1594m) und den Zenokopf (1603m).

Ihr folgt dem Hauptweg vorbei am Restaurant “Rauschberghaus”, bis Ihr an das “Eingangstor” des Holzgeisterwegs kommt. Auf dem Weg erwarten Euch  schön gestaltete, interaktive Stationen zum Spielen und Lernen zu den Themen Schutzwald und Holz. Das Thema “Holz” ist  in der Ruhpoldinger Gegend sehr bekannt, weil hier früher Holz abgebaut wurde und überall Holztriften zu finden sind.  So könnt Ihr an Holzgeister-Stationen Lawinen auslösen oder Regen machen und trefft auf Holzgeister wie den “Kraxenbach Loder” – hört sich spannend an? Ist es auch! Der Rundweg dauert rund 45 Minuten und ist gut mit dem Kinderwagen machbar. Anschließend könnt Ihr entweder wieder mit der Seilbahn ins Tal fahren, den Weg zum Hinteren Rauschberg wagen (leider nicht mit dem Kinderwagen zu bewältigen) oder den Abstieg ins Tal antreten. Wir empfehlen letzteres! Allerdings müsst Ihr hierfür ca. dreieinhalb Stunden einplanen. Also nur für ältere oder geübtere Kinder geeignet!

Es geht zunächst zur Kienbergalm. In der letzten Kehre, kurz vor dieser Alm, biegt Ihr jedoch links auf den beschilderten Wanderweg Richtung Kaitlalm ab. Der Pfad führt zunächst über Almwiesen, später dann in vielen Windungen durch den sehr steilen Bergwald hinab zu den unteren Almwiesen. Wenn Ihr die Kaitlalm erreicht habt, geht Ihr von dort aus weiter auf dem Hauptweg talwärts, teilweise auch jetzt noch ziemlich steil, an einer Schutzhütte vorbei und kommt dann zur Schwarzachenalm. Hier könnt Ihr Euch eine kurze Ruhepause gönnen (Wir haben die Schwarzachenalm auch schon in unserem Blog beschrieben)! Auf dem breiten Schotterweg wandert Ihr nun im Schwarzachental leicht und gemütlich bergab, kommt auf die Forststraße, und wandert stetig weiter Richtung Laubbau. Den lasst Ihr aber links liegen und folgt der Beschilderung Taubensee, bis Ihr nach einer halben Stunde wieder zurück am Ausgangspunkt seid. In Ruhpolding empfehlen wir Euch die Einkehr in die Windbeutelgräfin!

Wer noch mehr über “Holz” erfahren will, dem sei übrigens das bekannte und sehenswerte Holzfäller-Museum in Ruhpolding empfohlen.

Rauschbergbahn, Knogl 12, 83324 Ruhpolding

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