Spannende Familienbergtour auf den Teufelstättkopf

Unsere großen Buben lieben das Abenteuer – und finden immer mehr Gefallen an echten Bergtouren. Einzige Bedingung: Die Wanderung geht über Stock und Stein, ein wenig Kletterei sollte dabei sein und der Anteil an Ziehwegen und Forststraßen sich im Rahmen halten. Der Teufelstättkopf, oberhalb von Schloß Linderhof, den wir vor kurzem bestiegen haben, erwies sich da als voller Erfolg!

Spannende Familienbergtour auf den Teufelstättkopf

Anreise

Der Teufelstättkopf lässt sich von zwei Seiten begehen. Entweder vom Schloß Linderhof aus oder auf der anderen Seite von Unterammergau. Wir haben Unterammergau gewählt, da hier die Bergtour an der Schleifmühle startet, die eine unserer liebsten Einkehrmöglichkeiten in der Gegend ist. Unterammergau erreicht Ihr über die A95 bis Oberau, dort biegt Ihr auf die B23 nach Ettal ab. Ihr passiert Ettal und Oberammergau und biegt bei der Ausfahrt Unterammergau Richtung Schleifmühle, Steckenlift ab. Hier folgt Ihr nur noch den Schildern und seid nach ca. 300 Metern bei der Schleifmühle. Parken könnt Ihr oberhalb der Schleifmühle auf einem großen Wanderparkplatz. Hier gibt es auch eine große Wanderkarte.

Die Rundtour

Zu Beginn der Rundtour liess sich der unbeliebte Ziehweg natürlich nicht vermeiden. Aber machte nichts, schließlich führte er an einem Bach entlang recht zügig den Berg hinauf. Nach ca. 45 Minuten erreichten wir einen Stausee. Hier ist es wichtig, die Abzweigung nicht zu verpassen. Denn es geht hier rechts Richtung “Kuhalm” auf den Teufelstättkopf-Weg. Nachdem wir eine einsame Berghütte mit einem großen Mobilfunknetzmast (und bei unserer Tour zahlreichen Kühen) passiert haben, gilt es erneut, die kleine Abzweigung links hoch auf den Teufelstättkopf nicht zu verpassen. Aber hier wurde es felsig und steil – geradezu perfekt für unsere Jungs. Während wir ihnen nach Luft ringend folgten, sind sie wie kleine Gämse den Berg hochgewetzt. Unterhalb des Teufelstättkopfes wurde es etwas ausgesetzt. Die letzten Meter auf den Teufelstättkopf waren jedoch mit Drahtseilen gesichert. Der Blick von oben auf die Ammergauer Alpen ist ein Traum!

Zurück ging es über das Pürschlinghaus. Beim Abstieg hieß es es sich rechts halten und notfalls andere Wanderer nach dem Weg fragen, denn es war nicht ausgeschildert. Steil ging es den Berg hinab, bis wir auf einer Hochebene das Haus erreichten. Herrlich gelegen, mit Selbstbedienung und einfachen Gerichten, haben wir hier erstmal Pause gemacht. Zum Abschied hat uns der Hüttenwirt sogar noch Gummibärchen geschenkt. Gestärkt ging es dann auf einer breiten Forststraße den Berg hinab. Die letzte halbe Stunde begleitete uns ein rauschender Bach, an dem wir uns erfrischten. Zurück am Auto waren wir Erwachsenen ziemlich erledigt, aber alle sehr glücklich.

Nützliche Info: Alles in allem dauert die Tour, je nach Pausen, drei bis vier Stunden. Es sind insgesamt 913 Höhenmeter auf den 1720 Meter hohen Teufelstättkopf zu erklimmen.

Ein kleiner Tipp

Sollte es Euch auf der Strecke doch zu anstrengend werden, biegt nicht bei der Kuhalm ab, sondern besteigt kurzerhand den Pürschling, der deutlich weniger anspruchsvoll ist!

 

 

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